Aufbau:

Die Besonderheit der Oberlausitzer Bockwindmühle besteht darin, dass ihr Bock umhaust ist. Der Bock, auf dem das Gebäude ruht, dient zum Drehen des Mühlenhauses in die optimale Windrichtung.

Ein Ausleger auf der Mondseite der Mühle, der sogenannte Sterz, wird zum Drehen in den Wind genutzt, meist mit Hilfe einer fahrbaren Winde, die an Steinen befestigt ist. Die Steine selbst sind tief in den Boden verankert und um die Mühle verteilt.

Die Birkmühle ist eine Getreidemühle. Hier wurde früher vor allem Roggen vermahlen. Die Lagerung des Getreides erfolgte im Bockraum, der sogenannten Kornkammer, welche ca. 20 t aufnehmen konnte. Die durchschnittliche Mahlleistung mittels Windkraft betrug ca. 10 Zentner pro Tag!

Die Mühle besitzt einen Fahrstuhl, ein Müllerstübchen (Feiste) und vieles mehr. Die Ruten haben eine Spannweite von 18 m und sind mit Jalousien bestückt. Die Mühle zählt von Größe und Umfang zu einer der eindrucksvollsten Ihrer Art!

Technische Daten der Birkmühle:

 

Höhe ca. 12 m

Breite der Vorderseite ca. 5.30 m

Breiter der Hinterseite ca. 7.50 m

Seitenlänge ca. 8 m

Spannweite der Flügel (Ruten) ca. 18 m

Durchmesser des Kammrades ca. 3,20 m

Höhe des Bockes ca. 2 m

Breite des Bockes ca. 4 m